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Ausdauersport
Ausdauersport
Ausdauersport
Beim Ausdauersport geht es in erster Linie darum, körperliche Bewegungen über einen längeren Zeitraum auszuführen. Zu den typischen Ausdauersportarten zählen Joggen, Radfahren, Schwimmen sowie Walken oder Skaten. Dabei werden vor allem Widerstandsfähigkeit und die körperliche Regeneration trainiert. Besonders die Skelettmuskulatur wird durch Ausdauersport gestählt. Davon profitieren sowohl die Fitness, die Gesundheit aber auch das allgemeine Wohlbefinden. Daneben werden der Stoffwechsel und die Durchblutung des gesamten Organismus angeregt, das Herz-Kreislaufsystem und das gesamte Immunsystem werden belastbarer. Außerdem dient Ausdauersport der Vorbeugung gegen die unterschiedlichsten Krankheiten, wie beispielsweise Bluthochdruck. Die positive Wirkung von Sport auf die menschliche Psyche trägt weiter zur Gesundheit bei. Im Gegensatz zum Kraftsport wird nach dem Ausdauertraining weiter Energie verbraucht. Fettpolster können eher durch Ausdauersport als durch Krafttraining abgebaut werden, weil der Körper nicht sofort auf die Energie aus den Fettreserven zurückgreifen kann. Anders als die schnell verfügbare Glukose müssen die Fettsäuren vom Körper erst aufwendig umgewandelt werden, um Energie bereit zu stellen. Ausdauersport bietet einen weiteren Vorteil, denn Menschen aller Altersgruppen können ihre Fitness und ihre Gesundheit damit befördern. Übergewichtige, die sich sportlich betätigen möchten, sollten mit einer Sportart wie Schwimmen oder Radfahren beginnen, damit die Gelenke nicht unnötig belastet werden. Um Spaß und Freude am Ausdauersport möglichst lange zu erhalten, sollte dem Körper nach einer Trainingseinheit genügend Zeit zur Regeneration gelassen werden. Verletzungen sind durch eine kurze Aufwärmphase vor dem eigentlichen Training einfach vermeidbar. Für ein effektives Ausdauertraining sind kurze Einheiten von etwa 30 Minuten angeraten. Dafür sollte Ausdauersport regelmäßig durchgeführt werden, wobei drei Einheiten in der Woche für sichtbare Fortschritte mindestens erforderlich sind. Die Trainingsintensität muss beim Ausdauersport laufend an das neue Leistungsvermögen angepasst werden, weil ansonsten keine weiteren Fortschritte mehr zu verzeichnen wären. Dennoch sollte besonders anfangs davon abgesehen werden, dem Körper zu viel zuzumuten. Werden Herz und Kreislauf zu stark belastet, stellen sich körperliche Erschöpfungszustände ein. Ist die Muskulatur nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, kann die Muskulatur Schäden erleiden. Fettreserven können nur dann beim Ausdauersport verbrannt werden, wenn dem Körper genügend Sauerstoff zur Verfügung steht. Deutliches Zeichen für eine Überbelastung ist ein rasender Puls und das Gefühl völlig außer Atem zu sein.
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